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Nürnberger Nachrichten 17.01.2012 – Seite 2
Also nach DREIMAL an der _Strasse der Menschenrechte_…
…WIEDER VOR DIE LORENZKIRCHE,… wo am 15.10.2011 alles begann.
JETZT GILT´s,… dass GAAANZ VIIIELE Präsenz zeigen,…
_um 15:00 Uhr_ wenigstens für ne halbe Stunde (oder länger)…
…also FAST ALLE,… GLEICHZEITIG,… AUF EINEM HAUFEN,…
…sich versammeln, um der WELT zu ZEIGEN, dass AUCH WIR noch DA SIND !!!
Die Sanny Bulli steht wieder bereit, um die REVOLUTION TANZBAR zu machen,…
…und es hängen Unterschriftenlisten aus, von FOODWATCH z.B., um die Spekulation mit Nahrungsmitteln zu unterbinden.
Es lohnt sich also AUF JEDEN FALL, zur rechten Zeit am Ort zu sein,…
…maybe your last Chance to support da REVOLUTION !?
NÜRNBERG – LORENZKIRCHE – SONNTAG – 15. Januar – 15 UHR !!!
Anfragen und Informationen: Occupy Nürnberg bei Facebook
Occupy Movement: Show Me Your Face
Am 10.12 gehen weltweit wieder hunderttausende auf die Straßen, um für die bedingungslose Einhaltung der Menschenrechte zu demonstrieren. Auch in Nürnberg wird es, unabhängig von geheuchelten Bekenntnissen Aktionen geben. Beteiligt euch zahlreich, bunt und laut!
Start 10.00 Jakobsplatz – Ende 13.30 Kornmarkt
FB-Veranstaltung: http://www.facebook.com/events/313801805305684/
FB: Occupy The World – Human Rights Day @ 10. December 2011 - Human Rights Day
SCHLUSS MIT DEN KRIEGSVORBEREITUNGEN GEGEN DEN IRAN UND GEGEN SYRIEN!
Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und gegen Syrien!
Ausgehend von Tunesien und Ägypten und sich ausdehnend über Spanien, Griechenland und andere europäische Länder bis in die USA sind 2011 Protestbewegungen entstanden, die auf einen tiefgreifenden politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systemwechsel hinarbeiten.
Wir sind weltweit vernetzte Menschen, die sich durch die internationalen Ereignisse inspiriert und motiviert fühlen, sich zusammenzuschließen, um politisch aktiv zu sein. Unsere Hauptziele sind ‘echte Demokratie’ – also echte Mitbestimmung – und damit auch soziale Gerechtigkeit und weltweiter Frieden!
Dies beinhaltet die Auflösung international operierender, privater Banken, die Entmachtung von global agierenden Großkonzernen sowie der Militärindustrie, deren Einflussnahmen im bestehenden System weitestgehend die politischen Entscheidungen bestimmen.
Eine ungebremste neoliberale Wirtschaftspolitik, die Überschuldung der öffentlichen Haushalte, aber auch vieler Privatpersonen, sowie massive Kürzungen im Sozialwesen haben zu einer immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich geführt. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit und massenhafte Armut sind die Konsequenzen dieser Politik.
Außenpolitisch sind wir Zeugen kontinuierlich eskalierender militärischer Konflikte und Interventionen im Namen der “westlichen Demokratie”während wir innenpolitisch mit einer allumfassenden Überwachung aller Lebensbereiche und zunehmender Polizeigewalt konfrontiert sind. Politische Entscheidungsprozesse werden immer intransparenter und entziehen sich demokratischer Kontrolle.
Die Lage ist ernst. Deshalb rufen wir auf: Schließt euch uns an!
In weltweit über 1000 Städten sind in diesem Jahr Protestbewegungen und Camps entstanden – gegen die bestehende Herrschaftsordnung und für einen echten Wandel.
Wir fordern Veränderung!
Wir sind die Veränderung!
Doch diese weltweiten friedlichen Bestrebungen werden zunehmend durch Kriegstreiberei gefährdet: Es ist ein altbewährtes Mittel von inneren Schwierigkeiten durch geschürte Konflikte abzulenken.
Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung um das mutmaßliche iranische Atomwaffenprogramm werden Drohungen eines möglichen militärischen Angriffes gegen den Iran vor allem in den US-Medien und in Europa immer offener ausgesprochen. Dies gilt insbesondere für die republikanischen Anwärter der US-Präsidentschaftswahl 2012.
Die Sanktionen der britischen Regierung gegen den Iran und der Abzug des britischen Botschafters aus Teheran sind weitere Indizien dafür, dass an einer diplomatischen Lösung des Konfliktes immer weniger Interesse besteht. Auch gilt es zu beachten, dass Russland und China sehr enge Handelsbeziehungen zum Iran unterhalten und diese Machtblöcke offen signalisieren bei zunehmender Eskalation in den Konflikt einzugreifen.
Zeitgleich werden gegen Syrien wirtschaftliche Sanktionen verschärft und die Bewaffnung von rebellierenden Kräften unterstützt. Auch hier gibt es schwer wiegende Interessenskonflikte mit Russland und China. Darüber hinaus arbeitet inzwischen auch der libysche “Übergangssrat” – eine von westlichen Regierungen unterstützte Verwaltungsinstanz – mit bewaffneten Gruppierungen in Syrien zusammen. Immer deutlicher wird, dass in Syrien, wie schon zuvor in Libyen, bewaffnete Regimegegner massiv aus dem Ausland unterstützt werden.
Wir unterstützen ausdrücklich unsere Brüder und Schwestern der friedlichen Protestbewegungen im Nahen Osten und verurteilen daher die Bestrebungen westlicher Regierungen, die dortigen Prozesse des sozialen Wandels zu stören,
um anschließend eine Legitimation für das eigene militärische Eingreifen zu haben.
Ziel der NATO ist es offensichtlich, nach der Besetzung Afghanistans, des Iraks und Libyens nun auch im Iran und in Syrien einen gewaltsamen Regimewechsel voranzutreiben. Internationale Bemühungen um eine friedliche Lösung am Verhandlungstisch werden schon im Keim erstickt. Aus dieser Politik resultieren bereits heute zahllose Kriegsopfer in Afghanistan, Irak und Libyen sowie eine maßlose Zerstörung der Infrastruktur und Ökosysteme dieser Länder.
Vom anschließenden Wiederaufbau und der Neuverteilung der Ressourcen profitieren vorwiegend westliche Großkonzerne – während die Kosten für Waffen, Militärbasen und Kriegsführung von den Steuergeldern der Bürger in den NATO-Mitgliedsländern getragen werden. Dies trägt zur weiteren gigantischen Überschuldung der Staatshaushalte bei.
Führende Mitglieder der Regierungskoaltion in Berlin haben in den vergangenen Tagen und Wochen mehrfach ihre Unterstützung für ein militärisches Eingreifen gegen den Iran im Zusammenhang mit dessen mutmaßlichem Atomwaffen-programm signalisiert. Zusätzlich werden in den etablierten Massenmedien immer wieder Stimmen laut, die mit der “militärischen Option” sympathisieren.
Die Charta der Vereinten Nationen verbietet allerdings die Anwendung und die Androhung von Gewalt in den internationalen Beziehungen. Die beiden einzigen Ausnahmen vom Gewaltverbot sind das Recht auf individuelle und kollektive Selbstverteidigung nach Artikel 51 und friedenserzwingende Maßnahmen nach Kapitel VII der Charta.
Artikel 25 des Grundgesetzes bestimmt, dass die allgemeinen Regeln des Völkerrechts Bestandteil des Bundesrechts sind, den Gesetzen vorangehen und Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes erzeugen.
Wir sagen: Schluss mit den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran und Syrien! Schluss mit den Kriegen weltweit! Wir verlangen sofortige deeskalierende Maßnahmen, um diese Konflikte zu entschärfen!
Wir achten dabei sehr genau darauf, was wirklich der Deeskalation dient und hinter welchen Aktionen und Worten verborgene Provokationen und Eskalationsabsichten stecken!
Gegen alle weiteren Eskalationsschritte von Seiten “unserer” Regierungen und “unserer” Konzernmedien bzw. öffentlich-rechtlichen Anstalten kündigen wir unseren entschlossenen Widerstand an.
Wir sind viele. Wir sind die 99%. Erwartet uns!
- “Occupy”, 6. Dezember 2011
Link zur PDF: Erklaerung_gegen_den_Krieg
Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,
und liebe Leute, die am 11.11. zu Wahlnürnbergern werden!
Der 11.11.11 ist ein weltweiter Aktionstag der Occupy-Bewegung und wird natürlich auch in Nürnberg standesgemäss begangen.
Einiges Material wird am Info-Stand am Kornmarkt bereit liegen, bringt aber bitte auch selbst etwas mit. Es wird nicht für alle reichen!
Ocupy Aktion 11.11.11 -> http://www.facebook.com/event.php?eid=285024441531096
#occupyyourmind -> http://www.facebook.com/event.php?eid=296366040389013
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Manche sind der Meinung, dass der 11.11. nicht geeignet ist für eine Occupy-Aktion. Wir finden, das genaue Gegenteil ist der Fall!
Am 11.11.11 wird die 5. Jahreszeit eröffnet. Im Ursprung diente der Karneval dazu, den Herrschenden den Narrenspiegel vorzuhalten. Geschützt unter der eigenen Narrenkappe.
Noch heute halten viele Initiativen diese Tradition hoch in Ehren und nun auch OCCUPY. Alles klar!?
Nürnberg/München/Rosenheim – Insgesamt rund hundert Menschen haben am Samstag bei verschiedenen Aktionsveranstaltungen in Bayern gegen die Macht der Banken demonstriert. Auch die Protestbewegung in Nürnberg hatte wieder eine Aktion geplant.
Treffpunkt der Protestaktion war heute nicht an der Lorenzkirche, sondern um 12 Uhr am Kornmarkt vor der Straße der Menschenrechte…
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nuernberg-region/bayernweite-protestaktionen-gegen-banken-1.1600109
NÜRNBERG – “Occupy Nürnberg” – “Besetzt Nürnberg”: In Anlehnung an die amerikanische Protestbewegung, die zur Besetzung des Finanzplatzes Wall Street in New York aufgerufen hatte, feierten während des gesamten Samstags auch in Nürnberg rund 300 Menschen ein buntes Demonstrations-Protest-Spektakel vor der Lorenzkirche.
Sie haben die Nase voll von der Macht der Banken und sie fordern mehr soziale Gerechtigkeit.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/occupy-nurnberg-bunter-protest-vor-der-lorenzkirche-1.1587381
m 15. Oktober werden Menschen aus der ganzen Welt auf die Straßen und Plätze gehen. Von Amerika bis Asien, von Afrika bis Europa protestieren Menschen, die ihre Rechte einfordern und wahre Demokratie sowie politische Selbstbestimmung durchsetzen. Es ist Zeit, dass wir uns alle der globalen Besetzung anschließen!
Die herrschenden Mächte arbeiten zum Vorteil einiger Weniger und sie ignorieren den Willen der überwiegenden Mehrheit. Diese untragbare Situation muss ein Ende haben.
Vereinigt in einer Stimme werden wir den Politikern und der Finanzelite, der sie dienen, unmissverständlich sagen: Wir sind keine „Waren“ in den Händen von Politikern und Bänkern. Es ist an uns, den Bürgern, über unsere Zukunft zu entscheiden. Wir wollen uns selbst regieren!
Am 15. Oktober werden wir uns auf der Straße treffen, um den weltweiten Wandel, den wir wollen, zu beginnen. Um unsere Forderung nach einer wirkungsvollen Regulierung der Finanzmärkte und der Beschneidung der Macht der Banken nachhaltig voranzubringen. Um schließlich eine Politik zu etablieren, die nicht nur die Interessen einer finanzstarken Minderheit, sondern vor allem die Interessen der großen Mehrheit vertritt, die für all diese menschenverachtenden Machenschaften den Kopf hinhalten soll, obwohl deren Interessen nach sozialer Sicherheit und allgemeinem Wohlstand in den letzten Jahren mit Füßen getreten wurden. Hierfür werden wir friedlich demonstrieren und besetzen, reden und organisieren, bis wir es geschafft haben.
Es ist Zeit, uns zu vereinen. Es ist Zeit, dass sie uns zuhören! Menschen der Welt, mobilisiert euch!
Twitter-Aktionskonto: http://twitter.com/OccupyNuernberg
#OWS Occupy Wall Street – http://de.wikipedia.org/wiki/Occupy_Wall_Street